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Organisation

Die Förderung und Forderung an unserer Schule findet in erster Linie im Rahmen der inneren Differenzierung, d.h. in Arbeitsphasen des gemeinsamen Unterrichts statt, in denen Schüler/-innen allein, zu zweit oder Gruppen arbeiten. Die Differenzierung erfolgt qualitativ und quantitativ und bezieht sich z.B. auf das Anschauungsniveau, die Methoden, die Medien, die Art der Hilfestellungen und die Sozialformen. Sie bietet sich bevorzugt an in offenen Unterrichtsformen, aber auch im Anschluss an frontal gestaltetet Unterrichtsphasen.
Schülerinnen und Schüler mit besonderen Begabungen und Neigungen, die ihren Lernstoff schneller bewältigen, bieten wir im differenzierenden Unterricht zusätzliche Lernanreize und Gestaltungsmöglichkeiten. Sie haben die Möglichkeit, die ersparte Lernzeit für ihre individuellen Interessen zu nutzen. Das Lernen mit Hilfe von zusätzlichen Lernangeboten im Rahmen von Wochenplänen, das Lesen von Büchern aus dem Leseförderprogramm ,,Antolin“, Forscheraufgaben und die Nutzung der in jedem Klassenraum vorhandenen Computer und Lernsoftware bieten hier interessante Chancen und Möglichkeiten.
Zusätzlich fördern wir Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 und 2 mit ihren individuellen Stärken und Schwächen in 2 bis 4 Förderstunden pro Woche in einem jahrgangsinternem Förderband mit flexiblen Fördergruppen. D.h. in der Regel erfolgt die Förderung nach einem für jedes Kind ausgearbeiteten Förderplan, kann aber auch kurzfristig für einzelne Schüler mit momentanen Lernschwierigkeiten genutzt werden. Unser Ziel ist es in Zukunft, 3 Leistungsgruppen je Jahrgang im Förderband anzubieten.
Darüber hinaus bieten wir für einige Kinder in beiden Jahrgängen eine kompensatorische Sportstunde pro Woche an.
Für unsere Förderschwerpunkte „Sozialverhalten “ und „Konzentration“ wird eine Sozialpädagogin eingesetzt, die gezielt mit den betroffenen Kindern arbeitet.
In den Jahrgangsstufen 3 und 4 fördern wir jahrgangsbezogen 2 bis 4 Stunden pro Woche in den Randstunden. Eine Fördereinheit (2 Stunden) besteht aus den Förderschwerpunkten in Deutsch und Mathematik (s.o.). Die Teilnahme an diesen Förderstunden wird von der Klassenlehrerin und ggf. der Fachlehrerin geplant und Förderinhalte und -ziele festgelegt. Je nach Schwere der Lernprobleme ist die Teilnahme ein- oder auch mehrmalig in Absprache mit den Eltern. Verständnis- oder Übungsschwierigkeiten können so kurzfristig mit intensiven Erklärungs- und Übungsphasen abgemildert bzw. behoben werden.
Darüber hinaus wollen wir die Förderstunden aber auch zur intensiven Förderung leistungsstarker Schüler nutzen; die Förderangebote gehen dann über das übliche Lernangebot hinaus und können je nach Lerngruppe unterschiedlich sein.
Zur Auflockerung sind in diesen langen Förderphasen Bewegungspausen und musische Elemente eingebettet.
Eine so vielschichtig angelegte Förderung machen regelmäßige Förderkonferenzen (Klassenlehrerin und Fachlehrerin) nötig. Förderinhalte und -ziele und der zeitliche Förderrahmen sollen hier festgelegt und evaluiert werden.
Des Weiteren streben wir an, ein Angebot zur Hausaufgabenbetreuung durch außerschulische Fachkräfte am Nachmittag anzubieten.
Damit wir Kindern, die im sozial und pädagogischen Bereich Schwierigkeiten haben, kompetent helfen können, nehmen wir Kontakt zu außerschulischen Beratungsstellen bzw. Therapeuten auf.
Erstrebenswert ist uns eine enge Zusammenarbeit im organisatorischen Rahmen des
Vormittagsprogramms mit diesen.
Zur Zeit behandelt eine Logopädin einige Kinder an unserer Schule mit
Sprachauffälligkeiten.
Da sich die direkte Zusammenarbeit mit Therapeuten, Lehrern, Erziehern (OGS) und
Eltern bewährt hat, wollen wir diesen Ansatz weiter ausbauen.